Spatzenberg Cup wird zur Tradition

Fast wie bei den Profis: Am Ende gewinnen die Bayern…
Der Spatzenberg Cup in Löhne fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Das E-Jugend-Turnier mit den Bundesliganachwuchs-Mannschaften und den besten Fußballern aus der Region ist schon zur guten Tradition geworden. Auch in diesem Jahr durfte ich die Finalrunde moderieren!

20140624-214537-78337250.jpg

Mit Willi Lemke im Güterbahnhof

Gesprächsrunde der SPD mit Willi Lemke im Alten Güterbahnhof

20140520-160010-57610553.jpg

Im Alten Güterbahnhof diskutierten (von links) Jochen Zedler (Stadtsportverband), Lena Wermelt (SV Borussia Friedenstal), Willi Lemke, Sebastian Dietz, Jürgen Berger (BBG Herford), SPD-Bürgermeisterkandidat Tim Kähler und Moderatorin Katharina Brand-Parteck. Fotos: Peter Schelberg

Von PeterSchelberg
Herford(HK). »Die integrative Kraft des Sports« – sie kann und muss auch in Herford künftig stärker genutzt werden: Darüber waren sich die Teilnehmer einer Gesprächsrunde zu diesem Thema am Donnerstag einig. Zur Veranstaltung im Güterbahnhof mit Willi Lemke, Ex-Manager von Werder Bremen und UN-Sonderberater für Sport, hatte SPD-Bürgermeisterkandidat Tim Kähler eingeladen.

»Kinder sollten so früh wie möglich mit Sport in Berührung kommen«, betonte Kähler. Sein Plan: »Ich wünsche mir, dass in Herford jedes vierjährige Kind mit einem Gutschein ein Jahr lang kostenlos das Angebot eines Sportvereins nutzen kann.« Das sei keine Vision, sondern werde seit drei Jahren in Bielefeld praktiziert. Vertreter aus Schule und Sport müssten intensiver miteinander reden und unkonventionelle Lösungen entwickeln. »Wenn wir jedem Kind ein Jahr Sport schenken, gibt es keine Ausreden mehr für die Eltern«, sagte Kähler. Das hält er gerade mit Blick auf die zunehmende Zahl von Einwohnern mit Migrationshintergrund in Herford für wichtig: »Wenn jemand gemeinsam mit einem Menschen positive Erlebnisse hatte wie im Sport, dann ist es völlig egal, wo er herkommt und welche Sprache er spricht.« 50 Prozent aller Kinder zwischen neun und elf Jahren seien im Sportverein: »Das ist gut, aber nicht gut genug.«

Wenn die Rahmenbedingungen geschaffen würden, Kinder auf diese Weise in Sportvereinen aufzunehmen, »ist das eine tolle Idee«, sagte Stadtsportverbandsvorsitzender Jochen Zedler: »Aber das sind erst einmal Worte, entscheidend ist die Tat.« Jürgen Berger (BBG Herford) berichtete, dass der Verein neun Schulen im AG-Betrieb betreue: »Dieses Angebot, in die Schulen zu gehen und Kinder zu betreuen, sollten wir ausweiten.« Das sieht auch der Bremer Ex-Bildungssenator Lemke so: »Übungsleiter können Kindern in den Schulen Freude am Sport vermitteln – ob sie Fußball oder Basketball spielen, ist egal. Die Partnerschaft im Ganztagsbereich ist wichtig und eine Chance für Vereine, junge Talente zu finden.«

Der Ex-Manager von Werder Bremen, Willi Lemke, hatte zu Beginn über seinen Einsatz als Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport berichtet. »Ich kenne Tim Kähler noch aus der Zeit, als er auf Vaters Schoß in Bremen im Fußballstadion gesessen hat«, verriet der 68-Jährige.

Bei der Integration behinderter Sportler sieht Olympiasieger Sebastian Dietz noch erhebliche Defizite: »Solange wir nicht in der Lage sind, Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und in den Vereinen aufnehmen, können wir nicht von Integration sprechen. In Herford gibt es wenige bis keine Vereine, die Behinderten die Tür aufmachen und sie einladen.« Bei vielen Sportplätzen oder -hallen sei es für Rollstuhlfahrer nicht möglich, auf die Toilette zu gehen oder die Sportflächen zu erreichen. »Wir tun im Behindertensport definitiv zu wenig«, ist Dietz überzeugt.

Auf ein Problem im Spitzensport wies Fußballerin Lena Wermelt hin. Zwar sei der SV als Bundesligist ein Aushängeschild für Herford: »Wir haben aber Mitglieder im Team, die eine Ausbildung oder einen Job suchen. Und da wünschen wir uns mehr Unterstützung aus der Politik und der Wirtschaft.«

Das Stadion müsse bundesligatauglich gemacht werden, betonte Tim Kähler: »Der Platz ist durch.« Einsetzen will er sich für mehr Barrierefreiheit – und beim Alten Markt anfangen: »Wer von dort in die Bäckerstraße will, kommt mit dem Rolli nicht drüber…«

Herforder Kreisblatt vom 10.5.2014

Happy Birthday kleiner Schatz

Meine Oma hat früher immer gesagt: “Ein Jahr vergeht soooo schnell”. Ich dachte als Kind immer, die spinnt doch, die Omma!
Aber sie hat recht – ruck zuck is ein Jahr rum. Besonders krass, wenn man kleine Kinder beim Wachsen beobachtet! Unsere kleine Amy ist nämlich jetzt auch schon 1! Und schon sooo groß!
Herzlichen Glückwunsch, kleine Maus!

Und ihre Geburtstagsgäste waren zum Anbeißen ;-)

20130218-220649.jpg

Wochenend und Sonnenschein

Das Wochenende ist zum Ausruhen da! Stimmt, aber trotzdem gehen auch einige Menschen arbeiten – wie ich. Aber auf den verschiedenen Veranstaltungen im Kreis Herford macht das Arbeiten doch Spaß! Am vergangenen Wochenende war ich zum Beispiel für’s Radio unterwegs, beim Burgfest in Vlotho und bei der Kurpark-Eröffnung in Rödinghausen. Fotos gibt’s hier!

 

Katha und der Nationalspieler

Als Spieler hat er zwar das aus meiner Sicht falsche Trikot getragen, Christian Wörns kam trotzdem sympathisch rüber. Zum letzten Heimspiel des Herforder SV kam der 66-fache Nationalspieler höchspersönlich ins Herforder Jahnstadion. Außerdem beantwortet er ganz brav und unterhaltsam meine Fragen! (Für das alte “Trichter-Mikro” bin ich nicht verantwortlich ;-) )!Christian Wörns